Teenielager 2021                                                         >>> ANMELDUNG TEENIELAGER<<<

„Olympia...
Mit Jesus auf der Siegerseite!“


Olympia – Ehre, wem Ehre gebührt!

„Reiche Ernte!“ Diese beiden Worte kamen mir am letzten Abend des Teenielagers 2021 in den Sinn. Das war der Abend, an dem unsere Teens Zeugnis darüber geben konnten, wie Gott in dieser Woche in der Schwaigmühle (Großgmain bei Salzburg) an ihnen gearbeitet hat. Vielen ist ein „Licht aufgegangen“ oder „ein Stein von Herzen gefallen“. Deswegen haben sie sinnbildlich eine Kerze entzündet oder einen Stein bei Gott abgelegt.

Für mich sind diese Begegnungen mit Jesus - diese Erkenntnisse im Glauben - mehr wert als spannende Spiele, gute Gemeinschaft oder mitreißende Inputs. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch! Alle diese Dinge tragen zu einem gelungenen Teenielager bei. Aber wenn sie nicht ins Herz unserer Teens treffen und dadurch näher zu Jesus führen, sind sie nur Schall und Rauch. Gerade deswegen war es vielleicht gar nicht schlimm, dass es fast die ganze Woche geregnet hat, unsere geplanten Ausflüge sprichwörtlich ins Wasser gefallen sind und die Geländespiele im Nieselregen stattfanden. Denn so haben wir einen geistlichen Tiefgang erreicht, der sicher nicht jedes Jahr vorhanden ist.

Der „Salzburger Schnürlregen“ konnte der guten Laune indes nichts anhaben. Unsere Teens haben Spaß und Ehrgeiz gezeigt, während sie als „Olympioniken“ in verschiedenen Disziplinen wie Sprint, Kugelstoßen oder Weitsprung, gegeneinander antraten. Auch Darts, Becherstapeln, Seilspringen und viele andere Sportarten standen auf dem Plan. Die Sieger wurden anschließend zur Olympischen Fanfare von John Williams (1984) mit einem Platz auf dem Siegertreppchen und einer Medaille geehrt. Ehre, wem Ehre gebührt!

Dabei haben wir aber gelernt, dass unsere Ehre nicht in erster Linie Menschen gebühren soll, sondern Gott. Beim Lobpreis haben wir das gleich in die Praxis umgesetzt und Gott die Ehre gegeben. Wir haben Gott mit jedem Buchstaben im Abhabet gelobt und auch unsere Begabungen und Talente in Form einer Krone beim Gebetsabend vor ihm abgelegt (angelehnt an die 24 Ältesten aus Offenbarung 4,10). Außerdem wissen wir jetzt, dass es im Reich Gottes nicht nur darum geht, dabei zu sein. Auch dort wird es einmal eine Siegerehrung geben. Der Siegpreis wird dann an unseren Taten gemessen werden (2. Kor 5,10 u.a.).

Als Mitarbeiterin, die heuer zum ersten Mal dabei war, kann ich nur sagen: Dieses Lager war wirklich „rekordverdächtig“. Rekordverdächtig waren der geistliche Tiefgang und die Offenheit unserer Teenies – genauso, wie das Durchhaltevermögen und der Ideenreichtum der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und nicht zuletzt die Kochkünste des Küchenteams.

(Franciska Kutsam)


 

TEENIELAGER 2020

Hoamatlånd… wo bin i hea? Wo kea i hi?

Mit diesem Thema beschäftigten wir uns auf unserem Teenielager Ende August. Lange war unklar, ob das Lager überhaupt stattfinden konnte und wenn ja, unter welchen Bedingungen, und dann schenkte Gott uns eine grandiose Woche mit toller Gemeinschaft, tiefe Begegnungen mit Ihm, jeder Menge Spaß und perfektem Wetter! 19 Teenies hatten wir dabei, dazu 6 MitarbeiterInnen und 2 Küchenfeen. Ich könnte diese Seiten gut füllen mit dem, was mir dieses Lager bedeutet hat, aber lassen wir doch lieber die Teenies selbst zu Wort kommen:

 
Was mir das Teenielager bedeutet:
„Ich bin jedes Jahr am Teenielager, weil ich die Gemeinschaft mit den coolen Menschen hier liebe. Es gibt immer was zu lachen und es wird nie langweilig.“
„Teenielager ist für mich: Ein Platz zum auftanken. Eine Möglichkeit, Freunde zu treffen, Beziehungen zu stärken und Gemeinschaft zu erleben.“ (Thobias)
„Ich fahre jedes Jahr zum Teenielager, da ich hier Jesus so nahekomme und neue Energie auftanken kann.“ (Jeremias)
„Das Teenielager ist ein guter Ort, um mit Leuten zusammen zu sein, zu reden und gemeinsam Gott anzubeten.“ (Lucas)
„Ich bin dieses Jahr zum ersten Mal am Teenielager und werde nächstes Jahr sicher wieder mitfahren, weil man hier nie ausgeschlossen wird, sondern immer ein Gefühl von Gemeinschaft hat. Außerdem sind mir alle hier sehr sympathisch.“ (Eva)                                            
„Teenielager ist Gemeinschaft, Spaß, Freude, Friede.“
„Das Teenielager gehört definitiv zu den Glaubenshöhepunkten des Jahres. Man bekommt einfach wieder Hunger nach Gott / Jesus und seinem Wort.“ (Levi)
„Ich bin jedes Jahr am Teenielager, weil die Gemeinschaft auf diesem Camp unglaublich ist. Danke an alle, die dabei mithelfen, dass ich dabei sein kann.“
„Teenielager ist für mich ein Stück Heimat. Die Menschen, der Ort und die spürbare Nähe Gottes; jedes Jahr ein Highlight.“ (Hannah)
„Das Teenielager ist für mich ein Jahreshighlight, weil meine Beziehung zu Gott nie so stark ist, wie nach dem Teenielager und dort so viele Freundschaften wachsen und entstehen können.“
„Das Teenielager ist toll für mich, weil es ist immer eine Woche im Jahr, wo ich abschalten kann und so sein kann, wie ich bin.“ (Joni)
„Ich bin beim Teenielager wegen den Leuten, die dort sind und wegen der Gemeinschaft Gottes.“ (Timon)
„Teenielager ist für mich wie Heimat, weil man sich so zuhause fühlen kann wie in der Familie. (Salome)
 
 
Was „Heimat“ für mich bedeutet:
„Heimat ist für mich nach Hause kommen und dort warten Leute auf mich, die mich gernhaben.“ (Sarah)
„Heimat ist für mich: meine Familie und Freunde, weil ich mich bei ihnen Zuhause fühle, ein Ort, wo man sich wohl und geborgen fühlt, und Gott, weil man auch bei ihm geborgen ist.“ (Moyo)
„Heimat bedeutet ein Ort, in dem man sich geborgen fühlt, ein Ort, zu dem man gerne zurückkommt, ein Ort, mit dem man sich identifizieren kann.“
„Heimat ist für mich, wo Gott und meine Familie ist.“
„Heimat ist für mich ein Ort, wo ich ganz ich selbst sein kann.“ (Anna-Katharina)
„Gott ist für mich Heimat.“

 

 

TEENIELAGER 2019

CREACTIVE  –  mit Gott dein Leben gestalten   

     

„Creactive - mit Gott dein Leben gestalten“ (Teenielager in Großgmain)

 „Du bist der größte Künstler von all‘n, hängst Planeten auf wie Bilder - ‚Poiema‘ – und nennst mich dein Meisterstück. Aus deiner Hand bin ich.“ Noch klingt der Refrain unseres Lagerliedes „Poiema“ von der Band Könige & Priester in meinem Ohr und ich fühle mich zurück versetzt in die Anbetungszeiten mit unseren Teenies. Ich kann nur staunen, dass mich der allmächtige Gott, der Höchste des Universums, sein „Meisterstück“ (griechisch: Poiema) nennt.

Diese Ausrichtung an diesen wunderbaren Gott der Bibel bildete das Fundament für unser Lager. Von ihm als unendlich kostbar angesehen zu werden, stellte den verheißungsvollen Rahmen für unsere Teens zum „Sich-Ausprobieren“ und Entdecken der eigenen Begabungen dar. Die Freizeit stand nämlich unter dem Motto „Creactive - mit Gott dein Leben gestalten.“ Es ging darum, unsere Kreativität, die wir als Ebenbilder Gottes von ihm erhalten haben, zu erkennen und zu nutzen, damit Menschen Jesus Christus als ihren Retter annehmen und ihm als ihren Herrn nachfolgen. 

Gute Gründe, dass bereits die Teens dieses geistliche Anliegen teilten, zeigten sich mir beispielhaft in einem unserer Kreativ-Workshops. Beim „Malen Mixed Media“ gab sich ein Mädchen nicht damit zufrieden, bloß ein schönes Kunstwerk zu erstellen, vielmehr ging es ihr darum, damit wesentliche Glaubensinhalte zu vermitteln. So malte die erst 14-Jährige in den schillerndsten Farbtönen einen wunderschönen Sonnenaufgang, um dann auf dem oberen Teil des Bildes Auszüge von 2.Petrus 1,19 zu zitieren. Die Krönung stellte das Kreuz im Zentrum ihres Gemäldes dar: in Verbindung mit dem zitierten Bibelwort erschloss sich mir folgender Sinn: Jesus Christus ist als das fleischgewordene Wort das Licht in unserer Finsternis. Großartig, wenn ein Mensch dies in jungen Jahren bereits sagen kann! Dafür kann ich unserem Gott nur danken! Nur er kann es schenken, dass jemand „zur Erkenntnis der Wahrheit“ kommt und Jesus Christus als „das Licht der Welt“ entdeckt! Möge Er es schenken, dass dieses Bild vielen Menschen hilft, die Bedeutung des Kreuzes für ihr Leben herauszufinden. Bewegend für mich war auch zu sehen, wie ein weiteres Mädchen in dem erwähnten Workshop ihrer Sehnsucht nach Heil und einer neuen Welt Ausdruck verlieh: Auf ihrem Kunstwerk zitierte sie Auszüge von Offenbarung 21,1 (…einen neuen Himmel und eine neue Erde…).

Neben geistlich tiefgängigen Bildern kamen aber auch Sport, Spiel und Spaß nicht zu kurz; es wurde wieder viel „gewuzelt“ (Tischfußball) und Tischtennis gespielt und als Outdoor-Sport entpuppte sich Ultimate Frisbee als der Renner. Auf diese Weise bildete sich unter den Teens sehr schnell eine gute Gemeinschaft, die uns Mitarbeitern die Möglichkeit bot, Vertrauen zu ihnen aufzubauen und ungezwungen unseren Glauben an Jesus Christus zu bezeugen.

Vielen Dank, dass Sie uns im Gebet begleitet haben. Bitte beten Sie weiter, dass die Teenies nach der Freizeit nicht in ein Loch fallen, sondern sich auch Zuhause im Alltag an das Lagerlied erinnern: dass Gott sie – allen gesellschaftlichen Maßstäben zum Trotz – meisterhaft, ohne jeden Vergleich, exzellent bis ins kleinste Detail“ geschaffen hat; dass sie am Tod Jesu am Kreuz für unsere Sünden immer mehr erkennen, dass er alle ihre Schuld vergibt; dass Jesus sich von ganzem Herzen wünscht, mit ihnen in Lebensgemeinschaft zu sein; dass ihnen immer klarer wird, dass ihr Wert und ihre Würde letztlich darin besteht, dass Christus für sie sein Leben gelassen hat.

(Fritz Rössler, Praktikant)

 

TEENIELAGER 2018             

TRANSFORMERS

    

  • „Ich möchte in Zukunft meinen Glauben nicht mehr vor meiner Familie verstecken. Mein Glaube ist mir wichtig und dazu will ich stehen. Das müssen sie wissen."
  • „Wir wollen versuchen, unsere gemeinsame Freundin in den Jugendkreis einzuladen. Wir möchten, dass sie Jesus kennen lernt.“
  • „Ich habe gelernt, dass ich Gott nie enttäuschen kann.“
  • „Ich habe gelernt, dass Gott Zeit hat und mir Zeit lässt. Mose war 80 Jahre als er das Volk Israel aus Ägypten führte!“
  • „Ich möchte meinen Freunden von Gott erzählen.“
  • „Ich bin froh, dass meine Freundin mich überredet hat, doch mit aufs Teenielager zu kommen.“
  • „Ich habe gelernt, dass Gott immer und überall bei mir ist.“
  • „Ich fands toll, dass wir bei unseren Ausflügen so viel gewandert sind – da hat man so richtig viel Zeit zum Reden.“

An den exakten Wortlaut kann ich mich nicht erinnern, aber inhaltlich waren am Schluss das einige der Antworten unserer Teenies auf unsere Frage, was sie am Teenielager gelernt haben oder ihnen besonders gefallen hat. Das Thema war „Transformers – mit Jesus Deine Welt verändern“ und dieses Thema zog sich konstant als roter Faden quer durch die Woche: Wir entdeckten Jesus, der die ganze Welt und uns einzelne Menschen transformiert wie kein andrer. Wir redeten über Menschen, die von Gott transformiert ihre Berufung lebten und in ihrem Umfeld einen Unterschied machten. Wir lernten, wie es möglich ist, durch Jesus von geistlich tot zu geistlich lebendig verwandelt zu werden. Und dass Gott durch uns unsere Welt verändert, wenn wir in den kleinen Dingen gehorsam sind und in Seiner Kraft kleine Schritte vorwärts machen.

Wie jedes Jahr sind wir als Team so berührt zu sehen, was Gott unter unseren Teilnehmern in dieser Woche getan hat. So viele unserer und Ihrer Gebete für dieses Lager hat Gott erhört. Und gebetet wurde viel! Ich persönlich erlebte die Vorbereitung auf unser Teenielager als sehr angefochten und mühsam, anders als sonst. Und so rief ich in meiner Gemeinde, Familie und meinem Freundeskreis zum Gebet auf. Diese und alle anderen Gebete trugen unsere Lagergemeinschaft durch die Woche, sodass wir im Rückblick einstimmig sagen: Es war einfach toll. Das Wetter hat perfekt gepasst und wir konnten unser Programm genau so durchführen, wie gewünscht und geplant. Wir konnten unsere legendäre Flusswanderung durchführen und baden gehen. Unsere neue Idee, die Mädels und Burschen mal für ein spezielles Programm für einen Nachmittag und Abend voneinander zu trennen ,war ein Erfolg. Wir hatten ein Dream-Mitarbeiterteam, das eine Einheit war und sich gleichzeitig in seiner Unterschiedlichkeit toll ergänzte. Unsere 19 Teenies bildeten eine aktive, fröhliche Gemeinschaft ohne Streitereien oder Außenseiter, die bei allen Unternehmungen super mitmachte. Für mich ein absolutes Wunder ist, dass Gott Mitte der Woche eine drohende Magengrippe-Epidemie stoppte. Am Dienstag lagen 3 Teens mit einem außergewöhnlich aggressiven Magenvirus im Bett und mein Kopfkino spielte mir schon Horrorszenarien vor, in denen das Lagerleben zum Erliegen kam, weil Mitarbeiter wie Teenies einer nach dem andren krank wurden. Es blieben danach aber alle gesund und die 3 Kranken waren nach 1-2 Tagen wieder fit und konnten den Rest der Woche richtig genießen! Gott ist groß und erhört Gebet.

Jetzt beten wir darum, dass die Transformation, die Gott während dieser Woche startete, nun im Alltag unserer Teenies weitergeht und sich ausbreitet in ihrer Familie, unter ihren Freunden, in ihren Schulen und Gemeinden und danach noch Wellen schlägt weit über unsere Städte und unser Land hinaus. Beten Sie mit?

Irene Schuster